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Werden besondere technische Voraussetzungen zum Aktienhandel benötigt?

Besondere technische Voraussetzungen zum Aktienhandel

Der Zugang zu den Aktienmärkten für Jedermann ist dank des Internets heute so einfach wie nie zuvor. Bereits ein einfacher Computer mit Netzanschluss und ein Aktiendepot reichen aus, um an den (globalen) Märkten teilzunehmen. Mehr oder andere technische Voraussetzungen zum Aktienhandel braucht man dem Grunde nach gar nicht.

Entscheidend ist persönliche Anlagephilosophie

Aber natürlich hängt die nötige Ausstattung auch vom persönlichen Anlagestil ab.

Ein Day-Trader, der jeden Tag bis zu einigen hundert Male Aktienpapiere kauft und wieder abstößt wird technisch weit höhere Ansprüche an Hardware und Internetleitung stellen, als etwa ein Investor, der seine Aktien über Monate oder Jahre hält.

Doch mit den Hochleistungscomputern der institutionellen Investoren wird man aller Wahrscheinlichkeit so oder so kaum mithalten können. Entscheidend dürfte daher sein, dass die Technik zumindest so ausgereift ist, dass keine unnötigen Verzögerungen um Sekunden entstehen.

Auch telefonische Aufträge sind möglich

Anders die Situation beim langfristige orientierten Investor: Ein Privatmann und „normaler Aktionär“ benötigt streng genommen gar keinen Computer, da man auch heute noch problemlos eine Order per Telefonanruf bei der depotführenden Bank tätigen kann. Für eine per Telefon abgesetzte Order nehmen zwar die meisten Broker und Banken erhöhte Gebühren, aber falls die Computertechnik mal ausfällt, kann diese Möglichkeit ein wichtiger Retter in der Not sein.

Aktienhandel ist mit jedem Internet-Rechner problemlos möglichSelbst schriftlich sind Käufe ohne weitere möglich und bei langfristigen Anlagen üblich. Das gängigste Verfahren ist aber inzwischen, die Aufträge per Webinterface einer Direktbank oder eines Brokers zu platzieren.

Dabei kann man schon mit recht einfacher Hardware-Ausstattung loslegen. Es genügt für den Normalanleger ein gewöhnlicher Office-PC, wie er auch für Schreibarbeiten verwendet wird. Wirklich einzig ein Browser wie Firefox, Chrome oder Internet Explorer ist notwendig.

Der Aktienhandel wird dann meistens, ähnlich wie beim Online-Banking, über die oben genannte Benutzeroberfläche direkt im Browser durchgeführt.

Depot ist ein Muss

Sind die technischen Fragen geklärt, dann benötigt der zukünftige Aktienhändler natürlich noch ein Aktiendepot. Dies kann man bei seiner Hausbank eröffnen, oder bei einem der zahlreichen Broker, die sich auf den Börsenhandel spezialisiert haben. Der Broker agiert als Vermittler zwischen Anleger und Börse. Da Privatleger nicht direkt an der Börse handeln können, nehmen Broker als Dienstleister die Kauf- und Verkaufsaufträge entgegen und verwahren die Aktien für ihre Kunden.

Das Angebot ist hier sehr vielfältig und die einzelnen Häuser unterscheiden sich stark in ihren jeweiligen Angeboten, zum Beispiel welche Gebühren anfallen, welche Arten von Aktienorders unterstützt werden und welche Zusatzservices angeboten werden.

Einige Broker wenden sich gezielt an Day-Trader und bieten daher Kursversorgung in Echtzeit und umfangreiche Analysemöglichkeiten. Andere zeichnen sich durch Einsteigerseminare und niedrige Gebühren aus. Auch hier sollte man wieder vorher seinen Bedarf klären und dann die Depot Angebote vergleichen.

Fazit: Keine Hindernisse technischer Art

Halten wir also fest: Jeder mit einem PC und Internetzugang kann an der Börse handeln. Man braucht nicht extra seine Hausbank aufsuchen sondern kann nach der einmaligen Eröffnung eines Depots mitsamt Identitätsfeststellung durch die Deutsche Post problemlos weltweit von jedem handelsüblichen Rechner aus möglich.

Die Tatsache, dass sie diesen Artikel gerade online im Internet lesen bedeutet schon, dass die technischen Voraussetzungen gegeben sind.

Als Alternative zum Computer sind bei (fast) allen Banken auch telefonische und schriftliche Aufträge zum Handel an der Börse möglich.

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